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Kontakt – Grenzen – Erleben

Eine einführende Gestalt-Fortbildung für Psychotherapeut*innen und Berater*innen anderer Schulen

 

Einzelne Methoden und Ansätze der Gestalttherapie haben längst Eingang in andere Verfahren gefunden. Bewusstheit (Awareness) und das Intersubjektive rücken immer mehr ins Blickfeld auch anderer therapeutischer Richtungen. Leicht wird dabei übersehen, dass die Gestalttherapie nicht durch ihre kreativen Methoden zu verstehen und zu erfahren ist.

 

Gestalttherapie basiert auf einer Haltung, die den Boden für Experimente und Methoden entwickelt. Zu dieser Haltung gehört die Entwicklung und Verfeinerung von Wahrnehmung und Bewusstheit, die Aufmerksamkeit für die Beziehungsgestaltung zwischen Klient*innen und Therapeut*innen (wie mache ich etwas), die Einbeziehung des umgebenden Feldes und die dialogische Grundhaltung mit dem Verzicht auf klassische Diagnostik.
Alle kreativen Methoden der Gestalttherapie sind nur in einem aufmerksam erforschten Kontext sinnvoll, nicht für sich alleine und auch nicht in einer schematischen Anwendung. Gestalttherapeut*innen entwickeln auf diesem Hintergrund gemeinsam mit ihren Klient*innen passende Experimente und Übungen, die zu neuen Erfahrungen führen.

 

Diese Gestaltfortbildung bietet Menschen mit Erfahrungen in der therapeutischen/beraterischen Arbeit die Möglichkeit, Grundlagen der Gestalttherapie kennen zu lernen, mit ihren (professionellen)Themen verknüpft zu erleben und einzuordnen.

Sie lernen die Säulen der Gestalttherapie kennen, kommen in Kontakt… erleben den experimentellen Ansatz und die Lebendigkeit der Gestalttherapie und bekommen einen Einblick in prozessorientierte Diagnostik jenseits des ICD 10.

 

All das ist eingebettet in einen kontinuierlichen Gruppen-, Wahrnehmungs- und Feedback-Prozess an sechs Wochenenden, die etwa einmal monatlich stattfinden:

 

1.Wochenende
Hier und Jetzt
Wahrnehmungskontinuum, Gewahrsein, Begegnung

2.Wochenende
Kontext und Feld

3.Wochenende
In Kontakt treten, Grenzen erleben
Kontaktgestaltung, Kontaktunterbrechung, Kontaktfunktionen

4.Wochenende
Das Dialogische Prinzip
Dialogische Grundhaltung, strukturelle Ungleichheit, prozessorientierte Diagnostik

5. Wochenende
Experimente im Kontext
Selbstregulation
Kreative Anpassung
Anarchismus

6. Wochenende
Nachkontakt

 

Die Wochenenden umfassen jeweils – in Abhängigkeit von der Anzahl der Teilnehmer*innen – acht bis zwölf Stunden. Die sechs Wochenenden sind nur als Ganzes buchbar. Die Zertifizierung ist bei der Psychotherapeutenkammer beantragt.

Kosten dieser Fortbildung: 1.420,00 Euro.
Start: 29./30. Oktober 2016