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Am 28.Juni.2018 luden wir ein, „mit uns in den Prozess zu gehen„.

 

 

Nachdem wir auf der diesjährigen DVG-Tagung in Schwerin bereits einen ausgebuchten Workshop zum Thema „In den Prozess gehen“, wird uns fremd angeboten haben, in den wir mit der Hypothese von einer zunehmend prozessfeindlichen Umwelt gingen, wollten wir die Potentiale, Hürden und ebenso wie die Kraft von Prozessen weiter erkundeten.

In einer erfreulich lebendigen Runde erforschten wir diese Fragen sowohl auf der persönlichen, als auch gesellschaftlicher Ebene.

 

Am 1. Februar 2018 stellte Rosemarie Wulf das von ihr und Achim Votsmeier-Röhr verfasste Buch „Gestalttherapie“ vor, das in der Reihe „Wege der Psychotherapie“ des Ernst Reinhardt Verlags veröffentlicht wurde.

Dieses Buch ist lohnend für all die, die Gestalttherapie kennen lernen möchten und es lohnt sich genauso für erfahrene Gestalttherapeutinnen und für Kolleg*innen anderer Verfahren. Auf 288 Seiten werden Geschichte, Grundlagen, Haltungen und Merkmale der Gestalttherapie vorgestellt. Störungslehre und vor allem die präzisen Ausführungen über den therapeutischen Prozess machen sowohl die Besonderheit des gestalttherapeutischen Ansatzes, als auch die Einordnung in die aktuelle Psychotherapielandschaft deutlich.

 

Rosemarie Wulf erzählte über den Entstehungsprozess des Buches und insbesondere über ihre Motivation, dabei mitzuirken. Entstanden ist ein wohltuend solides und handfestes Buch über Theorie und praktische Anwendung der Gestalttherapie, das sich von anderen bisherigen Grundlagenwerken u. a. durch die Darstellung der Störungsmodelle unterscheidet.

 

Die Autorin Rosemarie Wulf ist wie wenig andere deutsche Gestalttherapeut*innen international „Gestalt“-sozialisiert: ausgebildet in den USA, weitere Ausbildungen an sehr unterschiedlichen Gestaltinstituten in Berlin. Sie ist Mitglied der AG Klinische Theorie der Gestalttherapie in der DVG, Mitglied der Redaktion der Zeitschrift “Gestalttherapie“ und als Lehrtherapeutin und Ausbilderin tätig.
Das Buch ist in Zusammenarbeit mit Achim Votsmeier-Röhr entstanden: psychologischer Psychotherapeut (Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Gestalttherapie (DVG) u. Schematherapie (ISST) in eigener Praxis, Dozent u. a. an der Süddeutschen Akademie für Psychotherapie, und an der Sigmund Freud Privatuniversität, Wien, langjährige Tätigkeit in Bad Grönenbach (Grönenbacher Modell für die Behandlung von Borderline-Patient*innen) und ebenfalls Mitglied der AG Klinische Theorie in der Gestalttherapie der DVG).

 

Und noch die Meinung eines erfahrenen „Multitherapeuten“: Professor Dr. Willi Butollo, langjähriger Lehrstuhlinhaber für Psychologie an der LMU:

Ich halte das Buch für ein gelungenes und sehr empfehlenswertes Grundlagenwerk der Gestalttherapie und eine würdige Darstellung der Gestalttherapie im Kontext der Psychotherapie-Reihe des Reinhardt Verlages. … das Buch ist wirklich in der Lage, Ihnen all das zu vermitteln, was Sie schon immer über Gestalttherapie als einem sehr differenzierten, klinisch relevanten, theoretisch bestens fundierten und wissenschaftlich nachweisbar wirksamen Therapieansatz wissen wollten … “

Im zweiten Gestalt-Forum stellte Sabine Engelmann, eine der beiden Herausgeber*innen, das neu erschienene Buch  „Coaching-Perspektiven – theoretische Überlegungen und integrative Anwendungen für ein besonderes Beratungsformat“ vor.

Im Anschluss führten wir eine lebhafte Diskussion zu Besonderheiten des Gestalt-Coachings.

 

Auf dem ersten Gestalt-Forum am Dienstag, 22. November 2016 wurde das neu erschienene Handbuch „Klinische Gestalttherapie“ vorgestellt, dessen deutsche Ausgabe Veronica Klingemann initiiert hat und an dessen redaktioneller Überarbeitung der Übersetzung sie ebenso wie Christiane Molkenbuhr mitgearbeitet hat.

 

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Veronica Klingemann gab einen Überblick über Entstehungsprozess und die wesentliche Struktur des Buches und stellte einige Kapitel genauer vor. Die anschließende angeregte Diskussion machte sehr deutlich, wie wichtig dieses Buch für die Gestaltcommunity ist und wie wohltuend ein fachlicher Austausch in diesem Rahmen sein kann.

Hier findet sich eine ausführlichere Darstellung des Buches: Rezension Handbuch

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